Tagung 2018: Was Tuns wenn’s kracht – Wege und Ideen für ein friedliches Miteinander

Interdisziplinäre Tagung zur gesellschaftlichen Konfliktbewältigung mit best-practice Beispielen.

In der globalisierten und digitalisierten Welt machen globale Konflikte keinen Halt vor geografischen Grenzen. Daher sind wir aufgefordert  – und oft auch überfordert – uns mit komplexen Konfliktsituationen im beruflichen oder privatem Alltag auseinanderzusetzen. Welche Rolle spielen Religion und Bildung bei Enstehung dieser Konflikte? Liefert sie wirklich die passende Erklärung, die viele ihr in öffentlichen Debatten zuschreiben? Wir wollen uns bei dieser interdisziplinären Tagung genau diesen Fragen widmen und anhand von best-practice Beispielen Wege aufzeigen, wie man gesellschaftlichen Konflikten mit friedlichen Methoden begegnen kann.

Modul I: Es ist nie zu spät: Neue Perspektiven der Resozialisierung im interreligiösen Kontext

  • Samet Er, Islamischer Theologe
  • Katty Nöllenburg, Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation e.V.
  • Osman Örs, House of One Berlin

Inhalt dieses Moduls sind Methoden und Ideen, (scheinbare) Konflikte im interreligiösen wie interkulturellen Kontext aufzulösen und damit aus Radikalisierung und Extremismus heraus zu finden.

Modul II: Früh übt sich: Friedenspädagogik und Demokratiebildung als Chance für die frühkindliche und schulische Bildung

  • Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning, Bildungswissenschaftlerin (Universität Duisburg-Essen)
  • Carolin Szesny, Eventus-Fachschule für Sozialpädagogik Berlin
  • Dr. Sabine Schiffer,  Sprachwissenschaftlerin und Medienpädagogin

Kinder und Jugendliche sind „formbar“ – im Guten wie im Schlechten. Freiheitlich-demokratische Grundwerte zu vermitteln und sie anderweitigen Einflüssen wirkungsvoll entgegen zu setzen, ist Thema dieses Moduls.